Nachdenkliches Portrait – Verantwortung in der Politik und Vertrauen der Wähler
Gerichte klären Haftung. Wähler bewerten Verantwortung.

Verantwortung lässt sich nicht wegklären

· 1 Min. Lesezeit · Anna Görlitz

Einleitung

Gerichte klären Haftung.

Wähler bewerten Verantwortung.

Das wird in politischen Diskussionen erstaunlich oft durcheinandergebracht.

Hauptteil

Nur weil etwas juristisch geklärt ist, heißt das noch lange nicht,

dass es politisch gut gelaufen ist.

Gerichte beantworten die Frage, wer haftet.

Aber sie beantworten nicht die Frage,

ob Entscheidungen richtig waren.

Genau diese Frage stellen sich die Menschen.

Politik endet nicht vor Gericht.

Sie beginnt dort, wo Vertrauen entsteht – oder verloren geht.

Und Vertrauen entsteht nicht durch lange Rechtfertigungen,

durch Zuständigkeitsdebatten oder durch den Verweis auf Urteile.

Vertrauen entsteht, wenn Verantwortung übernommen wird.

Wenn Fehler erkannt, eingeordnet und ehrlich bewertet werden.

Das ist kein Zeichen von Schwäche.

Das ist die Grundlage von Glaubwürdigkeit.

Schluss

Wer juristische Klärung mit politischer Verantwortung verwechselt,

wird auch Wahlergebnisse nicht verstehen.

Denn am Ende entscheiden nicht Gerichte über Politik.

Sondern die Menschen.

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