Texte

Essays, Notizen und Gedanken zu Gesellschaft, Politik und Software.

Anna im Aufzug auf dem Heimweg nach einem langen Arbeitstag in München

Heimweg zwischen Regen, Bahnhof und Wachsamkeit

2. Juni 2026

Eigentlich war es einfach nur ein langer Arbeitstag. Ein Heimweg zwischen Sommerregen, Weißwein im Pappbecher und jener Wachsamkeit, die viele Frauen kennen. Ich bin spät aus München los. Statt sieben Stunden wurden es über achteinhalb. Irgendwann U-Bahn, Hauptbahnhof, vollgepackter Zug Richtung Augsburg. Schönstes Wetter draußen, dieses warme Sommerabend-Licht, bei dem man denkt, der Tag endet… weiterlesen: Heimweg zwischen Regen, Bahnhof und Wachsamkeit

Anna steht 2011 in ihrer Wohnung in München und lächelt leicht in die Kamera. Sie trägt ein kariertes ärmelloses Kleid über einem schwarzen Rollkragenpullover, schwarze Strumpfhosen und ihre natürlichen lockigen blondierten Haare.

2010–2012 – Zwischen Freiheit und Wirklichkeit

9. Mai 2026

Zurück im Leben Irgendwann war das Krankenhaus vorbei. Das Korsett blieb noch eine Weile,aber ich war wieder draußen.Wieder zu Hause.Wieder mitten im Alltag. Und gleichzeitig war nichts mehr so wie vorher. Diese Wochen hatten etwas verändert. Nicht laut.Nicht dramatisch. Aber nachhaltig. Ich hatte plötzlich Zeit gehabt.Keine Arbeit. Kein Anzug. Keine Rolle, die jeden Morgen geschniegelt… weiterlesen: 2010–2012 – Zwischen Freiheit und Wirklichkeit

trans Frau mit Herz im Vergleich zu Transfrau mit Totenkopf – Unterschied in der Schreibweise und Bedeutung

Ein Leerzeichen entscheidet: trans Frau vs. Transfrau

10. April 2026

Mir ist in letzter Zeit wieder aufgefallen, wie oft ich als „Transfrau“ bezeichnet werde.Für viele ist das nur eine Schreibweise. Für mich ist es ein Unterschied – und zwar kein kleiner. „trans“ ist ein Adjektiv. So wie „groß“ oder „blond“.Ich bin eine Frau. Punkt.„trans“ beschreibt einen Aspekt von mir – nicht meine Kategorie. Wenn daraus… weiterlesen: Ein Leerzeichen entscheidet: trans Frau vs. Transfrau